Sprung in die Mitte auf der Sinnachse des Lebens

Weiterbildung mit Franz-Xaver Jans-Scheidegger 2015-2018 (ausgebucht)

Franz-Xaver Jans-Scheidegger bietet z.Z. eine mehrjährige Weiterbildung an (2015-2018): Sprung in die Mitte auf der Sinnachse des Lebens - Spirituelle und kontemplative Wandlungsschritte in Verbindung mit der Mystagogik der Alchemie. Ein alter und „ewig neuer“ Wandlungsweg: Erwache zum Urbild der Schönheit, das in dir aufleuchtet.

Wegweiser

Die sieben Rundbilder des Meditationsmandalas von Niklaus von Flüe (Bruder Klaus) als Friedens-Herausforderung in unserer Zeit und Weg in eine wahrhaftige, persönliche Freiheit.

Lebensfragen

  • Wer bin ich, wer bist du?
  • Wie bin ich vernetzt in meinen Beziehungsfeldern?
  • Wo und wie gebe ich Antwort auf die Fragen der Zeit?
  • Wo, wie und wann suche ich Heilung, begegnet mir das Heilvolle?
  • Wie trete ich im Alltag in Erscheinung (in welchem Kleid zeige ich mich)?
  • Was suche ich, was sucht mich (Sinnsuche, Hunger nach menschlicher Ganzheit)?
  • Wo, wie und wann erlebe ich mich befangen (was hindert, was fördert die Freiheit)?
  • Was ist mir fremd und fordert mich heraus (ungelebtes Potential, Schattenintegration)?
  • Was gilt es zu verabschieden und frei zu geben, um eine vernetzte Verantwortung für das Leben zu übernehmen?
  • Was fördert und was hindert die ursprüngliche Schönheit des persönlichen Menschseins ganzheitlich sichtbar werden zu lassen?

Akzente

Die Auseinandersetzung mit dem eigenen Standpunkt in den Vernetzungen des konkreten Alltages suchen verlässliche Grundhaltungen, die zu einer friedvollen Verankerung führen. Darin offenbart sich eine Urgeborgenheit, die neu erfahrbar und bewusst entdeckt werden will. Es ist eine innere Visionsreise zwischen dem, was hindert und dem, was fördert.

Um in diese Ganzheit des Personseins hineinzufinden, vollzieht sich der Prozess in vier unterschiedlichen Erfahrungsdimensionen. Es geht um die Integration der ungelebten Kreativität im Sinne einer Bewusstseinsentfaltung aus den Verwicklungen und Fixierungen des kleinen Ichs (Ego) an stets neuen Idealisierungen und Dämonisierungen.

Dieses Geschehen entspricht in der Dynamik der kontemplativen Alchemie einer Klärung der „Verdunkelungen“ (Nigredo) der persönlichen Lebenspotentiale. Der nächste Wandlungsschritt bringt eine Erhellung des Bewusstseins durch die Kraft der Inspiration und Animation.

Im Sinne der Alchemie vollzieht sich eine „Weissung“ (Albedo) der Lebenssituationen. Klärung und Aufhellungen dienen der Reinigung der Bewusstseinsebenen entsprechend der „Via Purgativa“ (Reinigungsweg) in der Kontemplation. Die Verfeinerung des Einsichts- und Erleuchtungsweges, die „Gelbung“ als alchemistischer Durchlichtungsprozess (Citrinitas) geschieht analog der „Via Illuminativa“ (Erleuchtungsweg) in der kontemplativen Erfahrung.

Die Erfüllung des Transformationsprozesses erfahren Übende punktuell im Bewusstsein des Voll-Menschen (Anthropos) als Ebenbild des göttlichen Mysteriums. Diese Ganzheit der Lebenskraft leuchtet im „roten Lebenslicht“ (Rubedo) auf und wird als Einheit des weiblichen und männlichen Bewusstseins erlebt: „Als Mann, als Frau erschafft die Gottheit SIE …“ (vergl. Gn 1,27). Die ganze alchemistische Kontemplation als Wandlungsdynamik geschieht im Dialog mit der Innenschau der seelischen und mentalen Bewusstseinsprozesse (Traumarbeit, aktives Bilderleben, kreatives Gestalten, Gespräche in Kleingruppen, usw.). Die Einbettung dieses alchemistischen Geschehens in das meditative Schweigen als zentrale Sammlung des Bewusstseins führt Suchende zum Eingangstor in die Fülle des allumfassenden Seins, um so aus der Ruhe des Herzens neu aktiv zu werden.

Kontakt: Franz-Xaver Jans-Scheidegger, Gründer der VIA CORDIS-Weggemeinschaft

 
Meditationsrad in Darstellung des Pilgertraktes (ca. 1487)

Meditationsrad in Darstellung des Pilgertraktes (ca. 1487)

 
Franz-Xaver Jans-Scheidegger

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