Stiftung

Vorgeschichte

Über längere Zeit hatte der Verein VIA CORDIS eine Verortung gesucht und über einige Jahre zunehmend das Haus St. Dorothea, das den Dorothea-Schwestern gehörte, mit Kursen belegt. Am 01.10.2000 wurde ein Zusammenarbeitsvertrag mit den Dorothea-Schwestern unterzeichnet und am 01.08.2001 wurde der Verein VIA CORDIS rechtlicher Träger des Betriebes des VIA CORDIS-Haus St. Dorothea. Am 23.04.2006 äusserte der Verein die Absicht die Liegenschaft zu kaufen und startete ein Fundraising. Am 21.04.2007 entschied der Verein VIA CORDIS die Liegenschaften zu kaufen und in eine Stiftung einzubringen.

Gründung

Am 19. Mai 2007 wurde die VIA CORDIS Stiftung gegründet. Sie verfolgt folgenden Zweck:

„Die VIA CORDIS–STIFTUNG HAUS ST. DOROTHEA FLÜELI-RANFT setzt sich gemeinsam mit dem Verein VIA CORDIS oder deren Rechtsnachfolger sowie mit religiösen, kulturellen und weiteren gemeinnützigen Organisationen des Kantons Obwalden dafür ein, dass die christliche Kontemplation als Kraft aus der Tiefe, wie sie Niklaus von Flüe im Ranft erfahren und eindrücklich gelebt hat, auch in unserer Zeit zum Wohl der Menschen und der Umwelt wirken kann.“

Stiftungsrat

Die VIA CORDIS-STIFTUNG HAUS ST. DOROTHEA FLÜELI-RANFT hat in der Schweiz den Status der Gemeinnützigkeit. Dies bedeutet, dass Spenden an die VIA CORDIS-Stiftung steuerabzugsfähig sind.

 

Sonder Newsletter betr. Verkauf Liegenschaft

 April 2017

 Wie schon verschiedentlich kommuniziert, hat sich der Stiftungsrat vor dem Hintergrund der beschränkten Mittel der Stiftung im September vergangenen Jahres entschlossen, die Liegenschaften Haus St.Dorothea in den Verkauf zu geben.

Viel früher als erwartet hat sich nun rund um das VIA CORDIS Mitglied Ursula Bründler eine Käuferschaft gebildet, welche das Dorotheahaus übernimmt.
Am vergangenen 30. März konnte der entsprechende Kaufvertrag öffentlich beurkundet und vollzogen werden.
 
Mit dem Vollzug dieses Kaufvertrages ist es der Stiftung möglich, all ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Wie es mit der Stiftung in der Folge weitergeht, ist noch Gegenstand von Diskussionen im Stiftungsrat, worüber bei Gelegenheit informiert wird.
 
Im jetzigen Moment ist es dem Stiftungsrat ein Anliegen, all jenen Mitglieder der VIA CORDIS ganz herzlich zu danken für ihren persönlichen und finanziellen Einsatz, mit dem es erst möglich war, das Dorotheahaus zu erwerben und in den vergangenen Jahren zu tragen.
 
Wie dem weiter unten von Ursula Bründler vorgestellten Konzept der neuen Eigentümerschaft entnommen werden kann, soll das Haus auch weiterhin als Bildungshaus für Kontemplationsschulungen betrieben werden. Die neue Eigentümerschaft baut mithin auf der von der VIA CORDIS in den vergangenen Jahren geschaffenen Grundlage weiter. Damit ist für die VIA CORDIS im engeren Sinn – sprich für Verein und Stiftung – ein weiteres Kapitel zu einem erfreulichen Abschluss gekommen; ein Kapitel, das aber Raum und Möglichkeiten für weitere, neue Kapitel lässt.

In diesem Sinne empfiehlt der Stiftungsrat allen VIA CORDIS Menschen das neue „Zentrum Ranft“ nach ihren Möglichkeiten zu nutzen und zu unterstützen.
 
Andreas Haffter, Präsident VIA CORDIS Stiftung